Grußwort zum Saisonabschluss von Ralf Röttgen

Liebe Fans und Freunde der HSG, am Samstag heißt es dann „Deckel drauf“ auf die Saison 2017/2018. Sie bot uns viele Highlights, die eine oder andere Enttäuschung und einige Erkenntnisse, wo wir uns dauerhaft verbessern können. Unterm Strich aber: ein tolles Jahr!

Abseits des Spielfeldes war sicherlich die Gründung unseres Fördervereins Hej Palupa e.V. Toll, wie sich das Team um Nicole Schmitz, Marion Klein und Thomas Scheibe engagieren und damit  dauerhaft unsere Jugendarbeit unterstützen – einfach nur großartig! Ein weiteres tolles Ergebnis ist die zweite Auflage unseres Saisonmagazins HSG SIEBENER: alle aktuellen Infos drin rund um den Handball bei der HSG und dazu ein tolles Erinnerungsstück. Wer es nicht gelesen der im Schrank hat, ist selber schuld! Tausend Dank an Matthias Reintgen, der die Hauptlast der Arbeit bei diesem Heft getragen hat.

Im HSG SIEBENER wird auch beschrieben, wie wichtig es für uns ist, die Arbeit für die HSG auf viele Schultern zu verteilen. Wir haben in diesem Jahr mit den Zugängen von Marion Klein, Ralf Knieps, Matthias Reintgen und Michael Probst frischen Wind in den Vorstand bekommen. Zugang gab es auch bei den „Starken Partnern“. Wir konnten neue Sponsoren gewinnen, doch hier müssen und wollen wir uns weiter verbessern. Unser Dank gilt daher allen Sponsoren, die uns unterstützen und dadurch ermöglichen, dass wir für Handballer aller Alters- und Leistungsklassen die erste Adresse sind.

 

Wechseln wir aufs Spielfeld. Absolut herausragend waren das Auftreten und die Platzierung unserer Ersten Herren. Als Aufsteiger in der Spitzengruppe der Nordrheinliga mit teils spektakulären Spielen – darunter auch der Sieg bei unserem heutigen Gegner SG Ratingen 2011 – und Gänsehautatmosphäre in der ausverkauften „Sunshine Arena“ wie gegen den TSV Bonn rrh. und die SG Langenfeld. Deshalb heißt es heute mit schwerem Herzen Abschied nehmen von Spielern, die das Gesicht der HSG einige Jahre geprägt haben. Nils Grunwald, Felix Heldmann und Willi Meiling – man kann sich die HSG ohne sie eigentlich nur schwer vorstellen. Heute werden sie verabschiedet. Wenn es dann aber doch zu langweilig wird auf dem Sofa, wird sich jeder über ein Comeback bei unserer HSG freuen! Das gleiche gilt für Alex Telohe, der dieses Jahr den Durchbruch geschafft und eine tolle Saison gespielt hat und natürlich unseren „Speedy Gonzales“ Malte Mondry. Es würde mich persönlich sehr freuen wenn der ein oder andere den Sonnenhügel als Spieler noch einmal betritt.

Dieser Erfolg ist ganz eng mit einem Namen verbunden: Basti Hoffmann. Wenn ein Hans-Günther Schmidt zufrieden ist mit der Abwehrarbeit und der Angriff für viele unabhängige Beobachter der spielstärkste der Liga ist – dann kann man nur applaudieren für den Mann auf der Bank, der wirklich fast alle Stationen bei der HSG durchwandert hat. Lieber Basti, die Pause sei dir gegönnt, damit du wie gewünscht mehr deinen drei Jungs auf dem Spielfeld folgen kannst. Aber es ist ein Muss, dass du wieder kommst. Mir bleibt nur, ein ganz großes DANKE zu sagen für eine Wahnsinnszeit!

Unsere Verbandsliga-Mannschaft verliert mit Carsten Thaysen einen ganz wichtigen Rückhalt – auf dem Spielfeld, aber auch außerhalb. Er hat die „Zweite“ über Jahre geprägt und auch bei Einsätzen in der „Ersten“ immer gezeigt, das auf ihn Verlass ist. Menschen wie er zeichnen unsere HSG aus. Auch Jörn Kozel wird als Co-Trainer kürzer treten. Mit einer ausgezeichneten Platzierung in der zweithöchsten Klasse des HVM fällt das sicherlich leichter.

„Ein Vorsitzender auf der Trainerbank“ – da überrascht es doch, dass die Dritte Mannschaft den Klassenerhalt geschafft hat. Spaß beiseite, mit einem grandiosen Schlussspurt konnte die junge Truppe von Joachim Lindner den wichtigen Startplatz in der Kreisliga halten. Glückwunsch an Team und Trainer!

Die Vierte Herren wird in der kommenden Saison den Wiederaufstieg aus der 3. Kreisklasse anstreben. Dann leider ohne Trainer Fabian Schlegel. Er hinterlässt ein intaktes Team, welches nächstes Jahr wieder sportliche Erfolge feiern wird.

 

Im Damenbereich ist Dieter Noll-Jansen seit einem Jahr mit Volldampf aktiv. Der „HSG Girlsday“ war eines der Highlights der Saison und eine tolle Idee von ihm. Er hat eine tolle Truppe um sich geschart, die den Damen- und Mädchenbereich nachhaltig nach vorne bringen wird. Die Grundlagen sind geschaffen worden. Die Erste Damenmannschaft hatte eine durchwachsene Oberliga-Saison und mit vielen Ausfällen und Verletzungen zu kämpfen. Zum Ende hin gab es aber noch super Siege gegen Topteams und damit tolle Impulse für die Vorbereitung auf die neue Saison. Dann werden wir auch wieder mit zwei Damen-Teams an den Start gehen.

Im Jugendbereich gibt es irre viele gute Geschichten, das würde hier en detail jeden Rahmen sprengen. Wir sind in der Breite bestens aufgestellt und der Zulauf im Bereich der Jüngsten ist ein Wahnsinn: wir werden wohl in die nächste Saison mit fünf (!) E-Jugendmannschaften starten. Und bei drei Mini-Gruppen geht auch da schon spielerisch die Post ab. Aber auch im Spitzenbereich gibt es good news: die Erfolge in der männlichen A-Jugend in den letzten zwei Jahren zeigen, wie gut unser Konzept aufgeht. Meister und Vize-Meister in der Nordrheinliga – das spricht für erstklassige Arbeit von Trainer-Teams und Spielern und darauf können wir alle verdammt stolz sein.

 

Damit eingeschlossen sind auch alle Helfer der HSG „hinter den Teams“, denen mein besonderer Dank gilt. Sie legen die Basis dafür, dass unsere Handballer ihrem Sport auf diesem Niveau nachgehen können. Ohne Schiedsrichter im Jugend- und Seniorenbereich, Hallensprecher, die Damen beim Verkauf, die helfenden Hände beim Auf- und Abbau, das „Harzbeseitigungskommando“, Betreuer und Zeitnehmer, unserer super engagierten und qualifizierten Trainer und natürlich auch die tolle Unterstützung unserer Hausmeister wäre das alles nicht möglich. Tausend Dank an alle, diese „HSGemeinschaft“ macht uns stark! Macht Spaß mit euch!

Danke für eine tolle Saison 2017/2018 und auf ein Wiedersehen in der neuen Spielzeit.

HSG olé

 

Ralf Röttgen

Vorsitzender der HSG Siebengebirge