C-Junioren mit außergewöhnlichen Erlebnissen

Nach starkem Auswärtssieg erlebt HSG in der Regionalliga ein Herzschlagfinale

Am Donnerstag, den 20. Februar, reiste die männliche C1-Mannschaft der HSG Siebengebirge zum verlegten Auswärtsspiel in der Regionalliga zum TV Forst nach Tönisvorst. Trotz der ungewohnten Ansetzung an einem Donnerstagabend und der damit verbundenen aufwendigeren Anfahrt, gelang der Mannschaft der HSG am Ende ein souveräner Auswärtssieg gegen den TV Forst, der von der Mannschaft entsprechend gefeiert wurde. An diesem Abend belohnte sich das Team von Trainer Nils Grunwald für den intensiven Trainingsaufwand der letzten Wochen und konnte zum Ende des Spiels noch sogar noch zulegen und das Spiel so nach Hause bringen. Stand zur Halbzeit noch ein relativ knappes 12:10 für die HSG auf der Anzeigetafel, so wurde es am Ende ein deutlicher 34:20 Auswärtssieg. An dieser Stelle wünschen die Regionalliga-Junioren der HSG dem verletzten Spieler der Heimmannschaft alles Gute und eine schnelle Genesung.

Mit diesem Sieg im Gepäck ging es nach der Karnevalspause – erneut an einem Donnerstag, den 13. März – zum Heimspiel gegen den TV Aldekerk, der ebenfalls um diese Verlegung gebeten hatte.

Die Tabellenkonstellation versprach ein Spiel auf Augenhöhe, zumal die Jungs der HSG Siebengebirge nach der deutlichen Niederlage im Hinspiel Wiedergutmachung betreiben wollten. Das Spiel startete dann auch entsprechend. Bis zur 11. Minute und dem Stand von 7:8 aus Sicht der HSG wechselte die knappe Führung jeweils hin und her. Mit einer Zwei-Minuten-Strafe gegen die HSG Siebengebirge gab es einen Bruch im Spiel und Aldekerk konnte die Führung auf 11:7 ausbauen. Die Moral der Siebengebirgler war allerdings an diesem Abend stark und so kämpfte sich das Team Tor um Tor heran und in der 19. Minute stand es 12:12. 

Der Gast aus Aldekerk nahm seine erste Auszeit und sorgte wieder für einen Bruch im HSG-Spiel. Leider brachte sich die Mannschaft der HSG selber um den Lohn, da ihnen in dieser Phase des Spiels einige leichte Ballverluste unterliefen, die der Gegner ausnutzen konnte. In der 23. Minute stand es 17:14 für Aldekerk. Dank einer abermaligen Willensleistung des Teams, kam die HSG wieder ran und verkürzte kurz vor der Halbzeit auf 18:17 für Aldekerk.

In der zweiten Halbzeit blieb das Spiel hochspannend. Bis zur 38. Minute konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Jetzt nutzte Aldekerk wieder leichte Fehler im Spielaufbau der HSG für schnelle eigene Tore und es stand 24:27 aus Sicht der Gastgeber. HSG-Trainer Nils Grunwald nahm seine zweite Auszeit, um sein Team während der kurzen Pause nochmal kurz neu einzustellen. Die Ansprache kam offensichtlich an. In der Schlussphase warf das Team der HSG alles ins Spiel rein, was es an Kampf, Leidenschaft und Spielwitz an diesem Abend zu bieten hatte. Es wurde in der Abwehr um jeden Ball gekämpft und im Angriff sehr schöne Tore erzielt. In der 49. Minute gelang der Führungstreffer zum 34:33 und es sah alles nach einem Punktgewinn aus. Den nie aufgebenden Gästen aus Aldekerk gelang allerdings der Ausgleich und als Siebengebirge in der letzten Minute in Überzahl einen Angriff nicht im Tor unterbringen konnte, hatte Aldekerk den letzten Angriff des Spiels. Mehr Dramatik war nicht mehr möglich, als Aldekerk nach abgelaufener Uhr mit der letzten Aktion einen Freiwurf direkt verwandeln konnte.

Die Enttäuschung war auf Seiten der HSG Siebengebirge riesig, hatte man doch das ganze Spiel über trotz ersatzgeschwächtem Kader sehr stark gekämpft und gespielt und nur wenige leichte Fehler gemacht, die am Ende aber den Ausschlag gaben. Hier war ein Sieg möglich. Jetzt heißt es Kopf hoch und mit den positiven Erkenntnissen in die nächsten Spiele gehen.

Für die HSG spielten und trafen gegen TV Vorst: Jeremy Limbach, Nick Kaminski (beide Tor); Maximilian Riedel(3), Finn Weber (3), Hannes Kühn (12), Tom Ebert (5), Simon Klein (2), Jannes Leisen (3), Bennet Preuß (3), Bastian Scholl (3)

Für die HSG spielten und trafen gegen TV Aldekerk: Jeremy Limbach, Nick Kaminski (beide Tor); Malte Reimus (1), Maximilian Riedel (1), Finn Weber (5), Hannes Kühn (6), Tom Ebert (4), Simon Klein (5/2), Jannes Leisen (3), Bennet Preuß (2), Magnus Neumann (7)

HSG olé