Siebengebirgler mit Leidenschaft, Teamspirit und Tatendrang vor der Saison 2026/2027
Die Handballer der ersten Herrenmannschaft der HSG Siebengebirge sind zurück und blicken nach dem standesgemäß gefeierten Aufstieg aus der Oberliga Mittelrhein nun der Herausforderung Nordrheinliga mit Zuversicht und Vorfreude entgegen. Das neu formierte Team um Meistertrainer Lars Degenhardt und Co-Trainer Nils Grunwald begann in den ersten Juli-Wochen mit den ersten gemeinsamen Vorbereitungs-Einheiten. Bei sommerlichem Wetter wurde im Siebengebirge der athletische Grundstein gelegt, auf dem die Saisonvorbereitung nun weiter aufbaut.
An einem Dienstag im frühen Juli begann das Abenteuer Nordrheinliga 2026/2027 für die Grün-Blauen zunächst mit einer Mannschaftssitzung am Sonnenhügel. Gut gelaunt begrüßten sich die Spieler nach einer längeren Handball-Durststrecke in der “Sunshine Arena”. Die Verantwortlichen um das Trainerteam Degenhardt/Grunwald und den Sportlichen Leiter Thomas Nüsse nutzten die Gelegenheit, um ein erstes Stimmungsbild einzuholen. Denn aufgrund verschiedener Ab- und Zugänge hat sich ein größtenteils bekanntes, aber insgesamt doch neu formiertes Team im Vergleich zur alten Saison gebildet.
Dabei sind mehr als die Hälfte der Spieler im Top-Kader der Siebengebirgler dem Verein schon sehr lange verbunden: Von 18 Spielern im Kader haben zehn bereits in einer HSG-Jugendmannschaft gespielt. Zwei weitere wohnen entweder im Siebengebirge (wie etwa Florian Ladig, der seit Januar 2026 bei den Grün-Blauen spielt) oder bereits zuvor schon mal das HSG-Trikot getragen – wie Rückkehrer Philipp Krefting. Von den übrigen Spielern des aktuellen Kaders hatten nur sechs vor ihrem Wechsel zur HSG keine Berührungspunkte mit den Grün-Blauen – und dabei handelt es sich mit beispielsweise Karl Nitsche, Leonard Bachler oder Florian Löcher um etablierte Akteure, die schon seit drei, vier oder gar sieben Jahren die grün-blauen Farben tragen. Im Kreise der Siebengebirgler wurde auch Daniel Stein wieder herzlich begrüßt. Der Rechtsaußen kehrte vom 1. FC Köln zurück zur HSG und wird nach länger anhaltenden Rückenbeschwerden nun mit individueller Trainingsintensität Schritt für Schritt an einem Comeback bei den HSG-Herren arbeiten.

Nach den ersten Trainingseinheiten wurde schnell klar, dass die Aufsteiger aus der Oberliga und die Neuzugänge für die neue Saison brennen. Nach der Mannschaftssitzung folgten athletische Einheiten, die im wahrsten Sinne „zusammenschweißten“ und die Grün-Blauen an ihre körperlichen Grenzen brachten. In den folgenden Tagen wurde sowohl individuell daheim als auch gemeinsam vor Ort eng nach Plan trainiert. Frei nach dem Motto: Ein Coopertest allein ist langweilig, warum also nicht gleich drei hintereinander?!
Dass Athletik der Grundstein für die Vorbereitung bildet, aber längst nicht alles ist, ist auch Trainer Lars Degenhardt klar: „Wir werden in den kommenden Einheiten zunächst viel physisch arbeiten müssen, um dann sukzessive in die spielerischen Elemente einzusteigen. Spätestens der Küchler-Cup vom 28. bis 30. August soll ein erster Gradmesser werden, wo wir in punkto Handballspiel qualitativ stehen können in diesem Jahr.“ Darüber hinaus wird es in den kommenden Wochen zudem noch Teambuilding-Events geben, um das frisch formierte Team auch neben dem Platz zu einer richtigen Einheit zu formen.
Auch neben dem stark besetzten Küchler-Cup sind weitere Testspiele geplant. Über diese wird frühzeitig vorab informiert werden. Das erste Saisonspiel der Regionalliga-Saison 2026/2027 bestreiten die Grün-Blauen als Aufsteiger am 19. September auswärts bei der HSG am Hallo Essen e.V.
HSG olé


