B-Juniorinnen nach Gummersbach-Sieg auf Meisterschafts-Kurs

In der Regionsoberliga stehen HSG-lerinnen ohne Punktverlust auf Platz 1

Die weibliche B-Jugend der HSG Siebengebirge ist in der Regionsoberliga-Saison 2025/2026 auf Meisterschaftskurs. Der drittletzte Spieltag sollte eine Vorentscheidung bringen, als die Grün-Blauen am heimischen Sonnenhügel auf den VfL Gummersbach trafen.

Die Partie am 28. Februar begann mit einem frühen Rückstand für die Gastgeberinnen. Vor allem Gummersbachs Haupttorschützin Zoe Stavrou stellte die HSG-Defensive in der Anfangsphase immer wieder vor Probleme. Nach knapp zehn Minuten lag das Siebengebirge-Team mit 3:7 zurück. Auch drei vergebene Siebenmeter in der Anfangsviertelstunde verhinderten zunächst eine frühere Aufholjagd der Grün-Blauen. Doch die Moral stimmte: Angeführt von Greta Borovnica, die immer wieder entschlossen die Lücken in der Gummersbacher Defensive erkannte, kämpfte sich die HSG Tor um Tor heran. Spätestens mit dem Treffer von Madita Prüsener zum 10:10 war das Spiel wieder völlig offen. Bis zur Pause blieb es eng und mit einem knappen 9:10-Rückstand aus HSG-Sicht ging es in die Kabine.


Starke zweite Hälfte und nervenstark vom Siebenmeterpunkt

Nach dem Seitenwechsel zeigten die B-Juniorinnen der HSG Siebengebirge ein anderes Gesicht und die Abwehr agierte deutlich kompakter. In der 31. Minute erzielte Frida Greiber per Siebenmeter die erste HSG-Führung zum 12:11. Von da an übernahmen die Gastgeberinnen zunehmend die Kontrolle. Besonders von der Strafwurflinie bewiesen sie nun Nervenstärke: Drei sicher verwandelte Siebenmeter binnen weniger Minuten sorgten für eine 17:14-Führung. Als Greta Borovnica mit zwei weiteren Treffern auf 19:14 erhöhte, war die Richtung klar vorgegeben. Gummersbach versuchte noch einmal alles, doch die HSG ließ sich nicht mehr beirren und auch nicht von manchen emotional geprägten Momenten auf und abseits des Spielfeldes aus der Ruhe bringen. Den Schlusspunkt setzte Frida Greiber zum 23:17-Endstand.


Geschlossene Mannschaftsleistung als Schlüssel

In einem intensiven, phasenweise hitzigen Spitzenspiel blieb die HSG ruhig, fokussiert und nutzte ihre Chancen im entscheidenden Moment konsequent. Mit diesem verdienten 23:17-Erfolg untermauerte die weibliche B-Jugend der HSG Siebengebirge ihre Ambitionen in der Regionsoberliga und setzte im Titelrennen ein deutliches Zeichen. Mit acht Treffern, darunter drei verwandelten Siebenmetern, war Frida Greiber erfolgreichste Werferin der HSG. Greta Borovnica steuerte sechs Tore bei. Ebenfalls erfolgreich waren Karlotta Flemming (3), Madita Prüsener (2), Jana Rohrbach (2), Leonie Reintgen (1) und Jojanneke Wanders (1).


Weiterer Sieg in Wahlscheid vor dem Saisonfinale

Am Samstag, den 7. März, stand für das Team des Trainer-Duos Frederik Nüsse und Zoran Borovnica das letzte Auswärtsspiel der Saison auf dem Plan. Man war zu Gast beim TV Wahlscheid, gegen den man im Hinspiel am 10. Januar mit 39:12 den bis jetzt höchsten Sieg der Spielzeit 2025/2026 einfahren konnte. Beim Rückspiel sorgten die Siebengebirglerinnen früh für klare Verhältnisse. Obwohl mit nur kleinem Kader angereist, starteten die Grün-Blauen mit enormem Torhunger und führten nach 9 Minuten mit 8:1. Nach knapp 20 Minuten hatten sich die Wahlscheiderinnen auf 10:14 angenähert – doch das sollte auch die knappste Tordifferenz der Partie bleiben. Über den Pausenstand von 18:11 hielten die Siebengebirglerinnen ihre Führung und bauten sie vor allem dank enorm starker Defensive weiter aus. Die HSG ließ im zweiten Durchgang nur noch acht Gegentreffer zu und kam so zu einem 35:19 Erfolg.

Für die HSG spielten und trafen gegen den TV Wahlscheid: Düsterhöft (Tor); Greiber (8), Borovnica (8), Flemming (7), Rohrbach (5), Prüsener (4), Ayele (2), Reintgen (1), Krakow


Mit diesem jüngsten Erfolgserlebnis geht die weibliche B-Jugend der HSG Siebengebirge selbstbewusst und fokussiert in die finale Partie der Regionsoberliga-Saison. Am Oberpleiser Sonnenhügel empfangen die Grün-Blauen am 15. März um 13:45 Uhr die SG Engelskirchen/Loope. Die Gastgeberinnen wollen die bis dato perfekte Saisonbilanz auch gegen das Tabellenschlusslicht bestätigen und sich damit die Meisterschaft sichern. In jedem Fall geht der Fokus nach einer kurzen Erholungsphase nach dem Saisonabschluss schon bald auf die anstehende Qualifikationsphase für die Saison 2026/2027, wenn das Abschneiden bei den Qualifikationsturnieren dafür entscheidend sein wird, in welcher Liga das Team dann starten wird.

Die Grün-Blauen freuen sich auf lautstarke und zahlreiche Unterstützung beim Saisonfinale am 15. März in der “Sunshine Arena” von Oberpleis.

HSG olé