Im Duell “Vierte” gegen “Fünfte” verliert die HSG gegen Bonn
Am 28. Februar 2026 um 17 Uhr bestritt die „Vierte“ der HSG Siebengebirge ihr zwölftes Saisonspiel und sechstes Heimspiel der Saison 2025/2026 gegen den TSV Bonn rrh. V. Nach zuletzt drei Siegen in Folge wollte man sich gegen den Aufstiegskandidaten zur Kreisliga positiv präsentieren – insbesondere nach der deutlichen 28:36-Hinspielniederlage in Beuel.
Ausgeglichener Beginn – starker Torwart
Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen (3:3). Auch bis zur 15. Minute begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Ein starker Rückhalt war dabei Torwart-Debütant Andreas Welters, der sich mit mehreren Paraden –darunter zwei gehaltene Siebenmeter – früh auszeichnen konnte. In der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit setzte sich Bonn rrh. zunehmend durch. Mit konsequenter Abwehrarbeit und zielstrebigem Angriffsspiel zogen die Gäste auf 6:10 davon. Die HSG tat sich vor allem gegen die offensive 5:1-Deckung schwer, leistete sich Unkonzentriertheiten im Spielaufbau und konnte ihre Chancen nicht konsequent nutzen. Zwei Strafzeiten auf Seiten der Gastgeber brachten zusätzliche Unruhe ins Spiel. Nach 25 Minuten stand es 8:12. In den letzten fünf Minuten vor der Pause sowie zu Beginn der zweiten Hälfte zeigte Bonn seine stärkste Phase: Mit fünf Treffern in Folge zogen die Gäste auf 8:17 davon.
Vorentscheidung nach 41 Minuten
Die Halbzeitansprache von Spielertrainer Fabian Schlegel zeigte kurz Wirkung, und der Rückstand konnte zwischenzeitlich verkürzt werden. Doch Bonn fand auf alle taktischen Anpassungen die entsprechende Antwort. Mit drei weiteren Treffern in Serie stellten die Gäste nach 41 Minuten auf 10:20 – das war die Vorentscheidung. In den letzten 20 Minuten ließ Bonn zwar einige Chancen liegen – immer wieder scheiterten die Angreifer an HSG-Torwart Andreas Welters –, doch die HSG konnte den Rückstand offensiv nicht entscheidend verkürzen. Vor allem im Angriff fehlten Durchschlagskraft und kreative Lösungen.
Spielertrainer Schlegel zeigte sich nach Abpfiff der 17:25 (8:15)-Niederlage unzufrieden mit der geringen Torausbeute. Positiv hervorzuheben war Matthias Becker, der mit 8 Treffern „Man of the Match“ wurde. Auch die Defensive präsentierte sich mit starkem Torhüter deutlich stabiler als im Hinspiel. Die HSG bedankt sich beim Schiedsrichtergespann Dr. Falkenberg und Falkenberg für die faire Leitung der Partie sowie bei Spielertrainer FabianSchlegel und den Zeitnehmern Wijbenga & Müller für ihren Einsatz.
Für die HSG spielten und trafen: Welters, Schlegel (beide Tor); Becker (8), Brüssler (4/1), Spahn (3), Otto (1), Zehent (1), Krone, Meendermann, Wächter, Cuhls
HSG olé


