Souveräner Auswärtssieg in Hückeswagen

Starke erste Halbzeit legt den Grundstein für erste Auswärtspunkte der Verbandsliga-Herren

Die 2. Herrenmannschaft der HSG Siebengebirge hat am 5. Spieltag der Verbandsliga-Saison 2026/2027 beim ATV Hückeswagen mit 29:23 (15:8) gewonnen. Damit haben sich die Königswinterer Handballer die ersten Punkte in fremder Halle sichern können.

Im Brunsbachtal gingen die Gastgeber zunächst mit 1:0 in Führung und glichen zum 2:2 aus (6.). Danach übernahm die HSG die Kontrolle. Den Grundstein legten die Gäste in der ersten Halbzeit. Aus einem 4:5 (12.) machte die HSG bis zur 22. Minute ein 11:4. Hückeswagen blieb in dieser Phase über 13 Minuten ohne eigenen Treffer, obwohl die Gäste aus dem Siebengebirge zwei Zeitstrafen hinnehmen mussten. Mit dem Stand von 15:8 ging es in die Pause. „Die Mannschaft hatte sich einiges vorgenommen und hat es gut umgesetzt, das konnte man in der ersten Halbzeit sehen“, sagt HSG-Trainer Nils Grunwald.

Nach dem Seitenwechsel kam der ATV besser ins Spiel und verkürzte bis zur 41. Minute auf 15:17. „In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen unser eigenes Spiel verloren, gerade in Unterzahl, sodass Hückeswagen auf zwei Tore aufholen konnte“, räumt Nils Grunwald ein. Die HSG fing sich jedoch wieder. Beim Stand von 17:19 (48.) zog sie mit vier Treffern in Folge auf 23:17 davon und sorgte damit für eine Vorentscheidung. Auch in der Schlussphase ließ sie nichts mehr anbrennen. „Was mich an dem Sieg besonders erfreut hat: Wir sind ruhig geblieben und haben wieder über Ballgewinne aus der Abwehr heraus im Tempogegenstoß getroffen und damit verdient in dieser Höhe gewonnen“, so der Trainer der Grün-Blauen. Für Grunwald war der Auftritt mehr als nur zwei Punkte wert: „Der Sieg zeigt auch einen guten Schritt in die richtige Richtung.“

Für die HSG spielten und trafen: Jacob Müller, Johannes Klein (beide Tor); Fynn Lindner (7/3), Chris Wohnus (6), Janis Kunkel (6), Tobias Hofner (5), Nico Leineweber (3), Christopher Dahs (2), Leonard Gross, Bernardas Zaksauskas, Sebastian Dimel, Jonas Schmitz, Karim El Gharbi

HSG olé